Interview in der WiWo: Die Rolle von McKinsey im Asylverfahren

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Maximilian Pichl, Mitglied in unserer Forschungsgruppe, hat der Wirtschaftswoche ein Interview über die Rolle von Unternehmensberatungen im Asylverfahren gegeben. Er kritisiert die neoliberale Transformation des Asylverfahrens. Die Studien von McKinsey hätten

Auszug aus dem Interview:

„Zudem stört sich Pichl an blinden Flecken in den McKinsey-Werken. Bei der Implementierung des „integrierten Flüchtlingsmanagements“, das unter anderem die Trennung von Anhörer und Entscheider verstärkt hat, zeige McKinsey, dass es keinen Blick habe für die Rollenverteilung zwischen Behörden und Gerichten, sagt Pichl. „Proportional zur Zahl der Entscheidungen im BAMF steigt die Zahl der anhängigen Verfahren vor den Gerichten. Hier verschiebt sich eine Krise der Verwaltung auf die Gerichtsbarkeit – und das wird dann als Leistung verkauft.“

Das ganze Interview lesen. (Wirtschaftswoche vom 4. Mai 2018, das Interview führte der Journalist Niklas Dummer)