Judith Kopp

Judith Kopp studierte Kulturwissenschaften und Soziologie in Luzern, Genf und Frankfurt am Main. Von 2011 bis 2018 war sie im Europareferat der Menschenrechtsorganisation PRO ASYL tätig, wo sie sich schwerpunktmäßig mit der Situation an den europäischen Außengrenzen und der EU-Kooperation mit Transit- und Herkunftsstaaten befasste.

Als assoziiertes Mitglied der Nachwuchsforschungsgruppe untersucht sie die Reorganisation des europäischen Grenzregimes in seiner externen Dimension. Im Zentrum der Analyse stehen der Diskurs und die Politiken zur „Fluchtursachenbekämpfung“ im Kontext des „Sommers der Migration“ 2015.

Ausgewählte Publikationen

Kopp, Judith (2017): Flucht(ursachen)bekämpfung im Kontext der Krise des europäischen Grenzregimes 2015 – Anmerkungen zu einem die Ursachen verschleiernden Diskurs. In: Fisch, Andreas et al. (Hg.): Zuflucht – Zusammenlegen – Zugehörigkeit? Kontroversen der Migrations- und Integrationspolitik interdisziplinär beleuchtet. Münster: Aschendorff Verlag. 121-146.

Kopp, Judith (2016): »Schlepperbekämpfung« im zentralen Mittelmeer: Fluchtverhinderung mit Kriegsschiffen. In: Müller-Heidelberg, Till et al. (Hg.): Grundrechtereport 2016. Zur Lage der Bürger- und Menschenrechte in Deutschland. Frankfurt am Main: Fischer. 131-135.

Kopp, Judith/Dünnwald, Stephan (2014): Tunesien. Neue Kämpfe um die Wohlstandgrenze Mittelmeer. In: Brot für die Welt/medico international/PRO ASYL: Im Schatten der Zitadelle. Der Einfluss des europäischen Migrationsregimes auf „Drittstaaten“. Karlsruhe: Von Loeper. 117-170.

Düvell, Franck/Kopp, Judith/ Kopp, Karl/ Stathopoulos, Alex (2014): Widersprüchliche Türkei. Neues Einwanderungsland, Transit- oder Pufferstaat für Flüchtlinge? In: Brot für die Welt et al.: Im Schatten der Zitadelle. Karlsruhe: Von Loeper. 27-74.

Kopp, Judith (2013): Auf ausgetretenen Pfaden? Die Neuaushandlung der europäischen Abwehrpolitik nach den Umbrüchen in Nordafrika. In  Gschrey, Raul/Taxer, Christine: grenzlinien. von grenzen, grenzüberschreitungen und migration. Frankfurt: gutleut verlag. 55-60.